Lubolzer Frauen nur Remis in Neuzelle

Frauen-Kreisliga Spree/Oder Neiße: Neuzeller SV – BW Lubolz 2:2 (1:1)

NEUZELLE Gegen den Liganeuling aus Neuzelle taten sich die Lubolzer Frauen schwer und schafften am Ende nur ein Unentschieden. Mit Neuzelle traf Lubolz auf eine unbekannte Mannschaft, spielte von Beginn an aber agil nach vorn und übernahm damit die Spielanteile. Es gab viele Angriffe auf das gegnerische Tor, die allerdings nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Einen Abpraller vom Neuzeller Torwart konnte die eigene Abwehrspielerin nur noch mit der Hand aufhalten und es gab zu Recht Neunmeter für Lubolz. Susanne Noah verwertete diesen sicher zum 0:1 (11.). Neuzelle versuchte über ihre agile Stürmerin ebenfalls Akzente zu setzen, was auch gelang, aber zunächst nicht zum Torerfolg führte. Der von Heike Schmeck getretene Freistoß fand das Loch in der Lubolzer Mauer und ging leicht abgefälscht zum 1:1 Ausgleich ins kurze Eck (14.). Lubolz weiterhin gut in den eigenen Reihen kombinierend, fehlte allerdings die Konsequenz im Torabschluss.
Lubolz wollte den Sieg und rannte auch in der zweiten Halbzeit unermüdlich aufs Neuzeller Tor an. Es führte jedoch kein Weg an der gut haltenden Torfrau vorbei. Viele Chancen blieben ungenutzt und wurden vergeben. Somit war es dann Neuzelle, die überraschend durch Jenny Gelbrich in der 60. Minute mit 2:1 in Führung gingen. Nun war Lubolz erst Recht gefordert, um das Spiel nicht herzugeben. Alle Bemühungen wurden weiter nach vorn geworfen und kurz vor Schluss doch noch mit dem Ausgleich belohnt. Luisa Große schaltete sich von hinten mit nach vorn ein, passte zu Katja Piesker, die von der Grundlinie quer zu Caroline Pehla vors Tor legte und dieser Ball von ihr aus kurzer Distanz über die Linie geschoben werden konnte. Zum Glück doch noch der Ausgleich für Lubolz. Mehr passierte jedoch nicht. Am Ende eine Punkteteilung, mit der Lubolz nicht ganz zufrieden sein kann. Lubolz scheiterte an den eigenen Möglichkeiten und hätte eigentlich aufgrund der spielerischen Überlegenheit die 3 Punkte mit nach Hause nehmen müssen

Tore: 0:1 Susanne Noah (11.), 1:1 Heike Schmeck (14.), 2:1 Jenny Gelbrich (60.), 2:2 Caroline Pehla (65.)

Die Lubolzer Damen belegen damit nach dem 5. Spieltag den dritten Platz hinter Union Fürstenwalde und dem 1. FC Frankfurt. Am kommenden Sonntag (20.10.) erwartet die Damen mit dem 1. FC Frankfurt ein starker Gegner. Es darf sich auf ein spannendes Spiel gefreut werden.

Lubolzer Frauen mit Teamgeist zum Erfolg

Frauen-Kreisliga Spree/Oder Neiße: BW Lubolz – Eintracht Reichenwalde 5:4 (1:1)

LUBOLZ Ein spannendes Spiel mit vielen Toren erlebten die 25 Zuschauer am Sonntag in Lubolz. Mit Eintracht Reichenwalde stand den Lubolzer Frauen ein gleichrangiger Gegner gegenüber, der in der 13. Minute mit 0:1 in Führung ging. Birgit Rost traf aus kurzer Distanz. Lubolz suchte ebenfalls seine Chancen und schaffte damit den Ausgleich in der 27. Minute. Katja Piesker, an diesem Tag auf der linken Abwehrseite agierend, schaltete sich mit nach vorn ein. Ihr Torschuss wurde abgefälscht und der Abpraller wachsam von Caroline Pehla im Nachsetzen verwertet. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.
Die zweite Halbzeit sollte noch mehr Spannung und vor allem Tore bringen. Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit vielen Offensivakzenten auf beiden Seiten. Beide Mannschaften zeigten viele Angriffe, bei denen beide Torhüterinnen stets wachsam sein mussten. Auf Lubolzer Seite lieferte Kerstin Krause dabei eine sehr solide Leistung ab und unterstützte mit Routine die Mannschaft. Reichenwalde nutzte eine weitere Chance zur erneuten Führung in der 41. Minute. Lubolz ließ sich jedoch nicht entmutigen und erzielte nach einer Ecke wiederum den Ausgleich (45.). Den von Susanne Noah gut hereingegebenen Eckball leitete Luisa Große weiter zu Caroline Pehla, die direkt verwandelte. Das Spiel ging weiter hin und her mit Chancen und gutem Kombinationsspiel von beiden Teams. Reichenwalde dann erneut mit dem Glück auf seiner Seite ging durch Birgit Rost ein weiteres Mal in Führung (50.). Den ersten Schuss zwar noch parierend, konnte Kerstin Krause das Nachsetzen der Stürmerin leider nicht verhindern. Zum dritten Mal lief Lubolz damit dem Rückstand hinterher. Aber die Moral stimmte an diesem Nachmittag und sollte auch belohnt werden. Ein schneller und gut gespielter Konter, angetrieben von Katja Piesker und Susanne Noah, wurde souverän von Caroline Pehla zum 3:3 Ausgleich in der 52. Minute abgeschlossen. Lubolz wollte sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden geben und spielte auf Sieg. Caroline Pehla überzeugte an diesem Nachmittag mit Ihrer Treffsicherheit und Ihrem 4. Treffer in der 55. Minute, der Lubolz erstmals in Führung brachte. Und es kam noch besser: Einen von Katja Piesker vor das Tor getretenen Lubolzer Freistoß verlängerte Susanne Noah per Kopf über Gegenspielerin und Torwart zum 5:3 ins gegnerische Tor (60.). Damit war das Spiel zugunsten von Lubolz gedreht. Doch Reichenwalde gab nicht auf und schaffte in der 65. Minute durch Anett Rudolph den Anschlusstreffer. Lubolz verteidigte diese knappe Führung um Ihren Libero Jessica Molzen bis zum Schluss. Am Ende ein verdienter Sieg für die Mannschaft um Trainer Axel Hofmann, da Lubolz mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und mit toller Moral spielte

Ein Dank auch den Fans, die uns tatkräftig unterstützt haben!

Tore: 0:1 Birgit Rost (13.), 1:1 Caroline Pehla (1:1), 1:2 Anett Rudolph (41.), 2:2 Caroline Pehla (45.), 2:3 Birgit Rost (50.), 3:3 Caroline Pehla (52.), 4:3 Caroline Pehla (55.), 5:3 Susanne Noah (60.), 5:4 Anett Rudolph (65.)

Für Lubolz dabei waren: Kerstin Krause, Susanne Noah, Nicki Zuprit, Jeannette Kums, Sarah Lehmann, Jennifer Flechsig, Caroline Pehla, Katja Piesker, Luise Noah, Luisa Große, Jessica Molzen, Carolin Jurk

F – souverän

Bei bestem herbstlichem Fußballwetter, sahen die über 60 Zuschauer am Sonntagmorgen ein zu Beginn abwechslungsreiches Nachwuchsspiel. Die SG beklagt das Fehlen ihres Torgaranten Louis Goldschmidt, der wegen Erkrankung seine Mannschaft nicht unterstützen konnte. Beide Mannschaften setzten zusammen 23 Nachwuchskicker aus Lübben und der näheren Umgebung ein. So wurde dieses Spiel für die Jüngsten doch ein sportlicher Höhepunkt zum diesjährigen Stadtfest in Lübben. Im laufe des Spieles erkämpften sich die Blau-Weißen aus Lubolz spielerische Vorteile, so dass der SG Torwart Rico Hampusch immer häufiger im Mittelpunkt des Geschehen rückte. Unermüdlich brachte sich unser Louis Wrobel ein und kam in der 8. Minute zu seinem 8. Saisontreffer. Super Louis. Bereits eine Minute später setzte sich Richard Felix gegen mehrere Gegenspieler durch und schoss einfach auf das Lübbener Tor. Yannik Mrose lenkte geschickt den Torwart ab und Richards Ball landete im Tor. Gespannt warteten die Lubolzer Zuschauer auf Tore von unserem Bambini – Spieler Yannik Mrose. Heute spielte Yannik sehr diszipliniert und es war somit nur eine Frage der Zeit, wann er zum Erfolg kommt. Seinen ersten Streich in der 15. Minute zum 3:0 setzte er gleich eine Minute später eine Nachlässigkeit des Lübbener Torwartes zum beruhigen 4:0 HZ Stand nach. Zu Beginn der 2.HZ bäumten sich die Gastgeber kurzzeitig auf, jedoch geriet unser Torwart Lucas Milde lediglich durch Abstimmungsfehler seiner Mitspieler in Verlegenheit. In der 31. Spielminute krönte Richard seinen unermüdlichen Einsatz mit einem weiteren Tor. Thien Vandrey steigerte sich in der 2.HZ und spielte wieder sehr mannschaftsdienlich. Energisch setzte er sich auf seiner Lieblingsposition durch und eine seiner vielen Flanken konnte unsere frei stehende Paula Günther leider nicht im Tor unterbringen. Der eingewechselter Lukas – Paul Junker war wesentlich aktiver, jedoch zeigten seine Aktionen manchmal in die falsche Richtung. Lukas Paul – das üben wir noch. Einen Eckball von Niklas Gosdschan verwandelte Lukas Pres per Kopf zum verdienten Endstand von 0:6. Die Blau Weißen Kicker erkämpfte sich auch in der Höhe völlig verdient den Erfolg. Wieder einmal war zu sehen – wir wollen gemeinsam Fußball spielen und wir wollen gemeinsam zum Erfolg kommen. Super – weiter so. Zum Abschluss ein großes Lob an den jungen Schieri Niklas Wolf, der keine Mühe hatte das Spiel souverän zu führen. Das sehr faire Publikum war mit großer Begeisterung dabei.

Lubolzer Frauen mit erster Saisonniederlage

Frauen-Kreisliga Spree/Oder Neiße: FSV Union Fürstenwalde- Blau Weiß Lubolz 3:0 (1:0)
FÜRSTENWALDE Im Spitzenspiel des dritten Spieltages mussten sich die Lubolzer Frauen auswärts geschlagen geben. In den ersten Minuten gelang es, den Gegner zuzustellen und sich Chancen zu erarbeiten, die jedoch nicht verwertet wurden. Fürstenwalde dann besser im Spiel, agierte ebenfalls konsequent nach vorn. Ein Fürstenwalder Eckball glitt durch die Lubolzer Torwarthände und wurde von Laura Hartmann im Nachsetzen zum 1:0 eingeschoben (10.). Lubolz ließ sich nicht entmutigen und spielte weiter mit. Leider konnten die Angriffe in keine Treffer umgesetzt werden. Mit der knappen Führung ging es in die Pause. In Halbzeit zwei wollte Lubolz weiter den Gegner unter Druck setzen und zum Ausgleich kommen. Leider fehlte es an der nötigen Durchsetzungskraft. Fürstenwalde hingegen kombinierte gut in den eigenen Reihen und machte mit einem Doppelpack alles klar. Ein schöner Schuss von Charly Thomas in der 38. Minute sowie eine durch Christina Bellach verwertete Ecke in der 39. Minute trugen zum Ergebnis bei. Lubolz gab sich zwar noch nicht geschlagen, nutzte aber an diesem Nachmittag nicht die weiteren erspielten Chancen und konnte somit die Niederlage nicht verhindern. Damit verlassen die Lubolzer Frauen die Tabellenspitze.

Tore: 1:0 Laura Hartmann (10.), 2:0 Charly Thomas (38.), 3:0 Christina Bellach (39.)

F – Übernimmt alleinige Tabellenführung

Wenig beeindruckt, von einem im Vorfeld beschriebenen Spitzenspiel, trödelte die Mannschaft unbeschwert in Luckau ein. Unsere Stars wollten ja nur Fußball spielen und wenn es gut läuft, auch gewinnen. Die Luckauer Mannschaft war wie immer komplett mit dem ältesten Jahrgang (2005) vertreten. Hier wartete eine sehr schwierige Aufgabe auf uns. Jeder Spieler besetzte seine Lieblingsposition. Das Spiel begann sehr diszipliniert. Zu Beginn defensiv aufgestellt unterstützten sich die Spieler gegenseitig. Nach und nach kamen sie in die Nähe des Luckauer Tores. Die bekannte Startoffensive der Luckauer war überstanden. Nun zeigten beide Teams, warum sie bisher ohne Punktverlust blieben. Die über 50 begeisterten Zuschauer sahen einen echten Fußballkrimi – viel zu schade für ein 0:0, aber schon ein Tor – egal auf welcher Seite – sollte hier eine Vorentscheidung bringen. Beide Torhüter mussten schon wach sein und eine gute Tagesform mitbringen, um die gegnerischen Chancen zu vereiteln. Die erste HZ blieb somit torlos. Die 2.HZ war genauso spannend. Chancen abwechselnd auf beiden Seiten. Luckau I gab sich mit dem 0:0 nicht zufrieden. So kam die 32.Spielminute, in der endlich mal ein schneller Spielaufbau der Blau -Weißen über der rechten Seite zu sehen war. Die Luckauer Abwehr stand wieder einmal richtig, bekam jedoch den Ball nicht weg. Louis Wrobel setzte nach und verwandelte sicher an dem herauslaufenden Luckauer Torwart zum erkämpften 1:0. Nun drückte Luckau mit Mann und Maus. Unsere Abwehr stand sehr gut und ließ kaum echte Tormöglichkeiten zu. Mit ein bisschen mehr Übersicht im Spielaufbau, hätten unsere frei stehenden Stürmer öfter allein vor dem Torwart gestanden. Unsere F- Junioren erkämpften sich mit einer starken Mannschaftsleistung den Erfolg. Einige Spieler zeigten ihre gewohnten Stärken, andere verbesserten sich sehr. Wenn jedes Spiel so mannschaftsdienlich gespielt wird, könnt ihr (bitte nicht so oft) auch mal beim Training quatschen.

nächstes Spiel
am Sonntag Beginn 10.00 Uhr Fr.-L.-Jahn-Sportplatz gegen die SG Lübben
R. Z.

F – JSG Calau 6:3

Im Spiel gegen Calau wurde jeder auf seiner Lieblingsposition eingeteilt. Die neu im Spielbetrieb aufgestellte Juniorenspielgemeinschaft aus Calau geriet schon in der ersten Spielminute durch unseren Torjäger Yannik Mrose frühzeitig in Rückstand. Louis Wrobel baute diesen Vorsprung aus. Dann legte Yannik wieder los und sorgte mit weiteren 3 Treffern für einen beruhigten 5:0 HZ – Stand ( Klaus Fischer Tor nun Hattrick – wie soll es weiter gehen ???) Calau setzte sich tapfer dagegen. Die wenigen Möglichkeiten vereitelte unser aufmerksam mitspielende TW Lucas Milde. Die 2.HZ begann mit Abstimmungsfehlern, so dass die JSG zum verdienten Anschlusstreffer kam. Die Bemühungen unserer Akteure mit weniger Spielerfahrungen reichten nicht aus, um das Spiel sorglos zu überstehen. Nach 15 min in der 2. HZ kamen die nie nachlassenden Calauer zum 6:3 Anschluss heran. Den sich nun abschmelzenden Vorsprung brachten dann in den letzten 5 min die erfahrenden Spieler über die Zeit. Die mannschaftliche Geschlossenheit unserer F-Spieler gefiel dem Trainer deutlich besser. Thien Vandrey fand mit seiner mannschaftsdienlichen Spielweise zu seiner alten Stärke zurück. Mit dem zwischenzeitlichen 6:1 Tor stellte er den alten Vorsprung ein. Super Leistung in der 1.HZ – Umstellungen mit neuen Aufgaben ziehen Nachlässigkeiten mit sich.
RZ
am Sonntag reisen die Blau Weißen nach Luckau zum Spitzenspiel. Beginn 10.00 Uhr.
Beide Teams sind bisher ohne Punktverlust

Lubolzer Frauen mit klarem Sieg

Frauen-Kreisliga Spree/Oder Neiße: Storkow – Lubolz 0:10 (0:6)

STORKOW Klarer Auswärtssieg für die Lubolzer Frauen am zweiten Spieltag. Als Favorit ins Spiel gegangen, wurde Lubolz sofort dieser Rolle gerecht. Direkt nach dem Anstoß eroberten sich die Lubolzer Damen den Ball und brachten diesen sofort mit dem ersten Torschuss im gegnerischen Tor unter (1.). Damit war der Torreigen an diesem Nachmittag eröffnet. Der Gegner wurde sofort weiter unter Druck gesetzt und in die eigene Hälfte gedrängt. Lubolz erarbeitete sich durch gutes Kombinationsspiel, aber auch feine Einzelleistungen, etliche Chancen. Susanne Noah traf in der 11. Minute zum 0:2. Zwei Minuten später gelang ihr mit einem sehenswerten Heber gleich der nächste Treffer. Lubolz stets weiter nach vorn agierend, erspielte sich weitere Chancen, die auch in Zählbares umgesetzt werden konnten. Noch vor der Halbzeit trafen Katja Piesker, Susanne Noah und Melanie Schmogro für Lubolz und erhöhten somit auf 0:6 (19./22./27.). Auch in der zweiten Halbzeit ein eher einseitiges Spiel, wobei Storkow sich mit Angriffen bemühte, diese aber nicht konsequent zu Ende spielen konnte. Lubolz erarbeitete sich durch erneutes Kombinationsspiel weitere Chancen, die souveräner im Abschluss verwertet wurden. Damit gelangen weitere Treffer durch Susanne Noah und Caroline Pehla (40./45./57.). Den Schlusspunkt setzte Jessica Molzen, als Sie nach schöner Einzelleistung von hinten heraus mit dem Ball marschierte und diesen per sattem Schuss im Storkower Tor versenkte. Am Ende ein souveräner Sieg für die Lubolzer Damen.

Tore: 0:1 Katja Piesker (1.), 0:2/0:3 Susanne Noah (11./13.), 0:4 Katja Piesker (19.), 0:5 Susanne Noah (22.), 0:6 Melanie Schmogro (27.), 0:7 Susanne Noah (40.), 0:8/0:9 Caroline Pehla (45./57.), 0:10 Jessica Molzen (59.)

Schiedsrichter: Maurice Andre Ahnsehl
Zuschauer: 25

Lubolzer Frauen starten mit Sieg in die neue Saison

Frauen-Kreisliga Spree/Oder Neiße: BW Lubolz – SG Wiesenau 8:2 (8:0)

LUBOLZ Die neue Saison begann für die Lubolzer Frauen mit dem ersten Heimsieg. Der Grundstein dazu wurde bereits in der ersten Halbzeit gelegt, in der Lubolz alle seine Tore erzielte. Sofort nach Anpfiff eroberte sich Lubolz den Ball und brachte diesen durch Katja Piesker im Wiesenauer Tor unter (1.). Wiesenau sichtlich geschockt, fand zunächst nicht ins Spiel und sah sich weiteren Lubolzer Angriffen ausgesetzt. Dem zufolge erhöhte Susanne Noah in der 7. Minute auf 2:0. Lubolz in der ersten Halbzeit überlegen, nutzte das Spiel in den eigenen Reihen, um weitere Treffer zu erzielen. Erneut Katja Piesker zum 3:0 in der 12. Minute. Im weiteren Verlauf kam Lubolz vor allem durch schnelle und gut gespielte Angriffe zu weiteren Treffern. Die seit Beginn der Saison neu im Team mit spielende Luisa Große steuerte mit einem Doppelpack die Treffer 4 und 5 bei (17./20.). Lubolz ließ nicht nach, kombinierte weiter, wobei alle drei Stürmerinnen je einen weiteren Treffer zum 8:0 Halbzeitstand beisteuerten. Nach der Pause kam Lubolz nicht mehr in den Rhythmus der starken ersten Halbzeit. Wiesenau verschaffte sich nun mehr Spielanteile und kam zu Chancen. Eine erste gute Chance verwertete Yvette Hanschield zum 1:8 aus Wiesenauer Sicht in der 40. Minute. Lubolz zwar weiter bemüht, haderte jedoch in der zweiten Halbzeit mit der eigenen Chancenverwertung. Wiesenau hingegen nun besser unterwegs, spielte gezielter nach vorn und erzielte damit einen weiteren Treffer zum 2:8. Am Ende aufgrund der ersten Halbzeit ein verdienter Sieg für Lubolz und damit ein gelungener Start in die neue Saison.

Tore: 1:0 Katja Piesker (1.); 2:0 Susanne Noah (7.); 3:0 Katja Piesker (12.); 4:0, 5:0 Luisa Große (17./20.); 6:0 Katja Piesker (26.); 7:0 Luisa Große (29.); 8:0 Susanne Noah (34.); 8:1 Yvette Hanschield (40.),; 8:2 Heide Schoenherr (56.)

F – gegen Lübbenau 3:0

Das Lubolzer Team ging mit großem Respekt in das Spiel. Von Beginn an hell wach und mit dem Drang zum Erfolg erspielte sich die Mannschaft zunehmend spielerische Vorteile. Lübbenau versuchte mit gelegentlichen langen Bällen unsere Abwehr zu bedrängen. Unser zuverlässiger Torwart Lucas Milde vereitelte diese Vorstöße bedacht und souverän. Die Rolle des Abwehrchefs wurde heute an Richard Felix übertragen. Diese Aufgabe setzte er in kompromissloser Weise um. Geschickt setzte Richard, gegen seine körperlich unterlegenden Gegenspieler, seine Schnelligkeit ein. Aus seinen sicheren Balleroberungen eröffnete Richard in seinem zweiten Meisterschaftsspiel überlegt den Spielaufbau. Im zweiten Versuch landete eine seiner super geschlagenen Flanken, auf dem Kopf von Lukas Pres. Solch ein Bilderbuchtor ist in dieser Altersklasse selten zu sehen. Auf den äußeren Abwehrpositionen zeigten Niklas Gosdschan und Thien Vandrey ihre gewohnten Stärken. Besonders in der ersten Spielhälfte gelang es beiden, sich auch mal gegen zwei Gegenspieler durchzusetzen und vor allem die Stürmer spielerisch zu bedienen. Unser laufstarker Louis Wrobel erfüllte seine Aufgabe beeindruckend. Wenn er nicht gerade seine Gegenspieler bedrängt, bezieht er überlegt und passgenau seine Mitspieler ein. Das reicht dem Louis aber nicht aus. Er suchte lange Laufwege, in denen er auch selbst Anspielpunkt für den ballführenden Spieler wurde. So belohnte er seine Mannschaft und sich selbst mit dem 2:0 Führungstreffer. Unser Bambini Stürmer Yannik Mrose zeigte den ca. 50 stimmungsvollen Zuschauern sein Können. Gelegentlich unterbrach er den eigenen Spielaufbau, jedoch ist seine Begeisterung und Torgefährlichkeit auch in der höheren Altersklasse beeindruckend. Weiter so! Heute zeigte er zu selten seine gefährlichen Schüsse auf das gegnerische Tor. Erst in der Schlussminute setzte er sich gegen seinen Gegenspieler durch und schaute auf das Tor. Der Ball landete durch die eng gestandene Abwehr dicht am langen Pfosten im Tor. Opas Jubel war nicht zu überhören. Geduldig wartete unsere Paula Günther auf ihre Einwechselung. Da sie ihre Gegenspielerin kannte, wurden zuerst einmal wichtige Neuigkeiten ausgetauscht. Leider wurden beide viel zu oft unterbrochen und fanden durch den störenden Ball schließlich doch zunehmend in das Spiel. Es ist erstaunlich, wie sich der zierliche und unscheinbar wirkende Lukas-Paul Junker im Spiel behauptet. Fast alle seine Gegenspieler sind „höher“, was ihm zunehmend weniger verunsichert. Denn, wenn Lukas den Ball haben möchte, bleibt er hartnäckig dran. Für den Bambini- Spieler Mika Schmogro war sein Einsatz viel zu kurz. Es gelingt Mika zunehmend besser, die an ihm übertragenden Aufgaben länger umzusetzen. Weiter so Mika.
Ein super Nachwuchsspiel mit wenigen Toren, tollen stimmungsvollen Gästen, Eltern, Großeltern und … .

Das nächste Spiel findet in Luckau gegen Luckau II am Sonntag, 1. September um 11.30 Uhr statt
RZ